
@Kleine Synagoge (Erfurt)
Was verbindet eine Braut im Italien des 17. Jahrhunderts, eine elfjährige Schriftsetzerin aus dem Jahr 1710 und eine Sekretärin aus Polen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer modernen Frau, die jiddische Literatur liest? Sie alle sind Teil der Geschichte der jiddischen Frauen und des Buches.
Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert waren Frauen eine treibende Kraft auf dem jiddischen Buchmarkt – als Kundinnen und Leserinnen, deren Geschmack Literatur prägte, als Mäzeninnen, die den Druck von Büchern unterstützten, als Frauen, für die Manuskripte kopiert wurden, als Druckerinnen mit eigenen Verlagen, als Schriftsetzerinnen und Korrekturleserinnen, als Sekretärinnen und schließlich als Schriftstellerinnen.
Unbändige Frauen, leidenschaftliche Leserinnen. In diesem fesselnden Vortrag von Dr. Diana Matut lernen wir außergewöhnliche jüdische Frauen und ihre Geschichte mit jiddischen Manuskripten und Büchern der letzten sechshundert Jahre kennen.
Eintritt: 8,00 €anmelden >>>
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