Projektpräsentation Women of the Book und Yiddish Visual Arts
Künstlerische Live-Intervention geschaffen von und für die OMA von Ella Ponizovsky Bergelson

The Rylands Ashkenazi Haggadah (Hebrew MS 7)
Das Bild wurde bereitgestellt durch John Rylands Research Institute and Library, The University of Manchester
In einer sinnlichen und kenntnisreichen Verbindung zwischen Wissenschaft, Kunst und Design präsentiert Yiddish Summer Weimar sein Online-Projekt zu Jiddischen Frauen und der Geschichte des Buches.
Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert waren Frauen treibende Kraft des jiddischen Buchmarktes – als Kundinnen und Leserinnen, deren Geschmack Literatur prägte, als Mäzeninnen, die den Druck von Büchern finanzierten, als Frauen, für die Manuskripte kopiert wurden, als Druckerinnen mit eigenen Verlagen, als Setzerinnen und Korrekturleserinnen, Schreibkräfte und schließlich als Schriftstellerinnen.
Diese Ausstellung folgt den Spuren, die Frauen für uns hinterlassen haben: als Namen auf Titelblättern und in Widmungen, in ihren eigenen Worten oder denen anderer. Jiddisch-lesende Frauen hatten durch Übersetzungen und Adaptionen Zugang zur Weltliteratur. Die Ausstellung zeigt, wie Frauen über die Jahrhunderte hinweg als Leserinnen miteinander verbunden waren und sind.
Designer Eyal Davidovitch, visual artist Ella Ponizovsky Bergelson und die Wissenschaftlerinnen Dr. Diana Matut und Alma Roggenbuck schaffen ein Portal, das es den Betrachtern ermöglicht, in die lange Geschichte einzutauchen, die jiddische Frauen mit dem Buch verbindet.
Am Samstag, dem 1. August, stellen wir Euch dieses Projekt vor und freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit Euch.
Im Rahmen unserer Präsentation schaffen wir eine Verbindung zwischen den jiddischen Frauen der Vergangenheit und Gegenwart durch Ella Bergelsons künstlerische Intervention. Sie wird auf die Wände der Other Music Academy schreiben und kalligraphieren und so visuelle Kunst schaffen, die uns als moderne jiddische Frauen und Männer mit diesem Ort verbindet, aber auch mit jenen, die uns bei der Schaffung jiddischer Wörter und Buchstaben vorausgegangen sind.
Wir benutzen nur notwengige Cookies. Bitte lies auch unsere Datenschutzerklärung.
