Dr. Alan Bern (US/DE; Klavier, Akkordeon, Komposition)
ist der künstlerische Gründungsdirektor des Yiddish Summer Weimar und der Other Music Academy (OMA).
Er wurde 2022 mit dem renommierten Bundesverdienstorden, 2017 mit dem Thüringer Verdienstorden und 2016 mit dem Weimar-Preis ausgezeichnet.
Er ist Komponist, Arrangeur, Pianist, Akkordeonist, Pädagoge, Kulturaktivist und Philosoph.
Als Pionier der modernen Klezmer-Musik und der Neuen Jüdischen Musik ist er unter anderem für seine Arbeit mit Brave Old World, The Other Europeans, Diaspora Redux und dem Semer Ensemble bekannt. Er hat einen Master-Abschluss in Philosophie und einen Doktortitel in Komposition.
Alan hat Musik für Theater und Tanz komponiert und u. a. in New York, Montreal, Berlin, Luzern, Essen und Bremen aufgeführt. In den letzten Jahren hat er sich vor allem auf großformatige Werke konzentriert, darunter Di megile fun Vaymar (2019), das Glikl-Oratorye mit einem Libretto von Dr. Diana Matut (2022) sowie Togbukh - ebenfalls mit einem Libretto von Dr. Diana Matut, das beim YSW 2026 uraufgeführt wird.
Er ist der Erfinder von Present-Time Composition©, einem innovativen Ansatz zur Musikimprovisation, der auf kognitionswissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.
Foto: Shendl Copitman
Wir benutzen nur notwengige Cookies. Bitte lies auch unsere Datenschutzerklärung.
