Eleanor Reissa (US/DE; multidisziplinäre Künstlerin & Darstellerin)
ist Schauspielerin, Sängerin, Dramatikerin, Autorin, Regisseurin und Choreografin auf Englisch und Jiddisch – ihrer Muttersprache.
Derzeit spielt sie die Matriarchin Lilka Zweifler in der viel gelobten deutschen Miniserie Die Zweiflers. Sie hat in zahlreichen Produktionen unter anderem für HBO und Netflix mitgewirkt und wurde für Those Were The Days als Broadway-Regisseurin für den Tony Award nominiert. Kürzlich war sie am Broadway in dem Stück Indecent der Pulitzer-Preisträgerin Paula Vogel zu sehen.
Eleanor ist seit Jahrzehnten in vielen Funktionen an der Spitze der jiddischen darstellenden Künste tätig, unter anderem als Co-Intendantin des Folksbiene Theaters in New York. Sie hat auf Festivals auf der ganzen Welt gesungen, darunter das Migrations Festival: A Celebration of Yiddish Music in der Carnegie Hall, das sie mitgeschrieben und inszeniert hat. Ihre Gesangskarriere umfasst unzählige Kooperationen mit anderen Musiker*innen; in den letzten Jahrzehnten ist Frank London ihr wichtigster Partner geworden.
Die in Brooklyn geborene und aufgewachsene Tochter von Holocaust-Kämpfern hat ihre bewegenden Memoiren THE LETTERS PROJECT: A Daughter’s Journey veröffentlicht, die sowohl als Buch als auch als Hörbuch erhältlich sind. Sie ist Moderatorin des Podcasts Those Who Were There: Voices from the Holocaust der Yale University/Fortunoff Video Archive, der bereits in der dritten Staffel läuft.
Foto: Adrian Buckmaster
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