Veronika Varga (HU; Gesang, Kontrabass)

ist eine in Budapest lebende ungarische Folk-Sängerin und Kontrabassistin. Seit über einem Jahrzehnt widmet sie sich vor allem der traditionellen und urbanen Musik des Balkans und des griechischen Mittelmeerraums – sowohl in Ungarn als auch international, als Mitglied verschiedener Bands und als Solistin.

Ihr künstlerischer Weg begann mit ungarischer Volksmusik, doch mit der Zeit fand sie ihre eigene Stimme im vielfältigen und emotional reichen musikalischen Universum des Balkans und des Mittelmeerraums. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt, spielt und betreut sie aktiv musikalische Projekte, die diese Traditionen auf authentische, zeitgemäße und zugleich zugängliche Weise zum Leben erwecken. Während ihrer gesamten künstlerischen Laufbahn kehrt sie jedoch immer wieder zur ungarischen Volksmusik zurück, die ihr ursprünglich den Weg zur Musik anderer Kulturen eröffnet hat.

In ihrer Band Babra spielt sie Tamburitza-Kontrabass und singt traditionelle Lieder aus verschiedenen Regionen des Balkans sowie aus südslawischen Gemeinschaften, die seit Jahrhunderten in Ungarn leben. Mit ihrem Gesangs- und Akkordeonduo BudaPesme interpretiert sie vor allem alte mazedonische und bosnische traditionelle Lieder sowie Kaffeehausmusik aus dem ehemaligen Jugoslawien – alles in einer interaktiven Form präsentiert. Ihr Quartett VreMea Válkània verbindet Balkanmusik mit griechischem Rebetiko und vereint zwei weibliche Stimmen mit dem facettenreichen Zusammenspiel von Zymbal und Akkordeon. Kürzlich gründete sie ihr A-cappella-Projekt Lemonokipos, für das sie von der Natur inspirierte griechische traditionelle Lieder für vier Frauenstimmen arrangiert und dabei dezent Elemente ungarischer Volksmusik einfließen lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei stimmliche Klarheit und Authentizität. Eine weitere ihrer Bands, Espéria, widmet sich ausschließlich dem griechischen Rebetiko und interpretiert Lieder aus allen Epochen des Genres authentisch mit Gitarre, Bouzouki, Akkordeon und Gesang.

>> veronikavarga.com

Foto: Luca Markó

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